Abschluss der Poetry Slam Workshopreihe “Slam@School”

Nach den schulischen Herbstferien 2013 starteten an sechs verschiedenen Oberstufenschulen des Kanton Bern sogenannte „Poetry Slam“ Workshops.
Im Zuge des erstmals durchgeführten Projektes “Slam@School” fanden an den Oberstufen in Büren a.A., Frutigen, Langnau i.E., Münchenbuchsee, Wiedlisbach und Wynigen in zwei Monaten zwölf Poetry Slam Klassenworkshops statt.

Es wurde nachgedacht, gesucht, gefunden, durchstrichen, neu geschrieben, ausradiert, flektiert, gebeugt und umgeformt; es wurde viel geredet, gelacht, geprobt, gejubelt und auch mal verhaspelt, geflucht und geweint, und als es um die Wurst ging, da wurde es so einigen schlecht in der Magengegend: Über jeweils vier Wochen hinweg wandelte sich für rund 240 Berner SekundarschülerInnen der Deutschunterricht zu einem sprachlichen Experimentierfeld. Individuell betreut von professionellen Spoken Word-Artisten erlernten die SchülerInnen das kreative Schreiben und Performen eigener Texte und entdeckten einen neuen Umgang mit ihrer Sprache. Dabei hatten sie alle ein Ziel vor Augen, am abschliessenden Schul Slam das öffentliche Publikum mit den hart erarbeiteten Texten und einstudierten Performances für sich zu gewinnen.
Heute Abend fand der letzte Schul Slam an der Oberstufe Münchenbuchsee statt, an dem die letzten von insgesamt zwölf TeilnehmerInnen erkoren werden konnten, die Ende Januar in der Kulturfabrik Lyss am grossen Slam Finale von Slam@School für ihre Schule um den kantonalen Schul Slam Titel kämpfen werden. Die Arbeit an den Schulen, das darf man nun so sagen, ist damit offiziell abgeschlossen.

Als Projektkoordinatorin möchte ich diesen Anlass nutzen, um mich für den unermüdlichen Einsatz der Workshopleiter von Herzen zu bedanken. Diego Häberli, Gregor Stäheli, Kilian Ziegler, Remo Rickenbacher, Remo Zumstein und Valerio Moser – ihr konntet die SchülerInnen mit eurem Können und mit viel Herz im Sturm erobern und für das lebendige Wort begeistern, unendlichen Dank dafür. Ich würde euch alle mit Gold überschütten, aber das Projektbudget (und wahrscheinlich ebenso die Geldgeber), lassen dies nicht zu. Ebenfalls gilt grossen Dank der Unterstützung und dem Eifer der Lehrkräfte. Merci!
Nicht zuletzt gilt es namentlich Herrn Dieter Sinniger von der Erziehungsdirektion Bern für die gelungene Zusammenarbeit grossen Dank auszusprechen. Vielen Dank auch Swisslos, der Stiftung Vinetum und Stanley Thomas Johnson für den Griff ins Portemonnaie, d.h. die grosszügige finanzielle Unterstützung, ohne die alles anders gekommen wäre.

Wir sehen uns beim grossen Schulfinale in Lyss. Das Datum folgt..
Bis dahin allen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Tina Messer (Projektleiterin)

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